Il valore del condividere – ein Land, das durch dick und dünn geht.

von Martina Kliem*

“Il valore della condivisione” könnte man in der deutschen Sprache als das “Zusammengehörigkeitsgefühl” übersetzen. La „Grandezza“ der Italiener hebt sich genau hier von anderen ab und geht weit über Fußballspiel, Küsschen, Musik und gemeinsames Mittagessen. Die Situation im Norden Italiens wird immer schlimmer. Wir brauchen dringend Betten, Beatmungsgeräte, Masken, Ärzte, Pflegepersonal«…

In einigen Städten mussten die Särge nun in den Kirchen untergebracht werden, weil der Friedhof keinen Platz mehr hat. Der Rest Italiens ist auf das Schlimmste gefasst und folgt „ohne Mucken“ den Regeln der Regierung. Einige Taxiunternehmen und Pizzerien bedienen gratis das Pflegepersonal in den Krankenhäusern.

Viele von diesen, die Tag und Nacht arbeiten, haben sich selber angesteckt oder sterben, gestern ein 46 Jahre alter Mann, der in der Notrufzentrale arbeitete, aber auch die Hausärzte lassen ihr Leben.

Die Italiener stehen auch relativ gelassen der Arroganz und der Ignoranz anderer Länder gegenüber, solange sie nicht wirklich beleidigt werden. Und da sträuben sich mir als Gast in diesem Land die Nackenhaare. Nachdem Amerika sich beinahe zwei Monate über uns lustig gemacht hat, Frankreich sich für einen wirklich geschmacklosen

Video entschuldigt hat, behauptet nun ein berühmter englischer Arzt, Italien würde das Virus benutzen, um Siesta zu machen. Das Schlimmste aber ist der Egoismus oder die „Ich-Stärke“ anderer Länder, die uns alleingelassen haben, aber sich darüber aufregen und gleich Regeln setzen, wie viel Klopapier gekauft werden darf. Wir haben hier sicher viele Probleme in Italien, für die wir selber verantwortlich sind. Aber in Zeiten wie diesen – und schlimmere habe ich hier noch nie erlebt – bin ich froh, in Italien zu leben.

*Martina Kliem, www.deutsche-in-rom.com

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